Ein hochwertiger Duft kostet schnell über 100 €. Wer blind kauft, riskiert einen teuren Fehlkauf. Mit Parfümproben testest du einen Duft in Ruhe und dort, wo er wirklich zählt: auf deiner Haut.
1. Haut statt Papier
Duftstreifen zeigen nur einen ersten Eindruck. Erst auf der Haut verbindet sich ein Parfum mit deiner Körperwärme – und kann ganz anders riechen als im Laden.
2. Gib dem Duft Zeit
Ein Parfum entwickelt sich in drei Phasen: Die Kopfnote verfliegt nach wenigen Minuten, die Herznote prägt die nächsten Stunden, die Basisnote bleibt am längsten. Bewerte einen Duft erst nach einigen Stunden.
3. Mehrere Tage, verschiedene Situationen
Teste denselben Duft an zwei bis drei Tagen – im Büro, abends, bei Wärme und Kälte. So merkst du, ob er wirklich zu dir passt.
4. Nicht zu viele Düfte auf einmal
Maximal zwei Düfte gleichzeitig, am besten einer pro Handgelenk. Sonst ermüdet die Nase und alles riecht ähnlich.
Fazit
Mit 1 oder 2 ml hast du genug für mehrere vollständige Tragetests. Gefällt dir ein Duft, lohnt sich danach eine größere Abfüllung oder der Originalflakon.


